Der Neuanfang

Nach dem nun das undichte Aquarium leer geräumt war und nur noch das nackte Becken ohne jegliche Technik im Wohnzimmer „herum stand“, folgten die ersten zarten Gedankengänge zu einem Neuanfang. Bei diesen Überlegungen spielten die verschiedensten Aspekte eine Rolle. Sollte das Becken wieder die selbe Größe haben wie das Alte, sollte es ein Aquarium in den gängigen Größen sein und sollte eine LED Beleuchtung angeschafft werden.
Ein neues Aquarium in den alten Abmaßen war in der Wiederbeschaffung nicht möglich, da es eine Sonderanfertigung gewesen ist. Da ein Becken, mit einer Tiefe von nur 30 cm schwieriger zu gestalten ist, wurde dieser Gedanke von mir schnell wieder verworfen. So stand dann ein Becken in den Abmaßen von 100 cm x 50 cm x 50 cm zur Auswahl, oder aber 120 cm x 40 cm x 50 cm. Die Wahl fiel dann auf das dass 120 cm Becken ! Der Wahl auf dieses Becken sind folgende Gedankengänge vorausgegangen. Es sollten nach Möglichkeit alle technischen Geräte und Einrichtungsgegenstände wieder Verwendung finden. Die bereits vorhandenen Pflanzen, sollten möglichst unter den gleichen „Lichtverhältnissen“ im neuen Becken gehalten werden. Nach dem ich mir bei einem befreundeten Aquarianer und Inhaber der Firma ATPS Haustierdienstleistungen, fachlichen Beistand geholt hatte, startete der „Neuanfang“ am Freitag, den 12. Februar 2016.
Umbau Bild 1
Das alte Untentergestell wurde zu diesem Zwecke verbreitert und wie gewoht versteift um es wieder zu verwenden.
Umbau Bild 1 vom 28.04
Mein neues 240 L Becken ! Der dazugehörige Lichtkasten wurde nach den Massen der bereits vorhandenen T 8 Röhren angefertigt und „steht“ auf jeder Seite ca. 2 cm über. Der Überhang des Beleuchtungskasten, mit seinen „kleinen optischen Fehler“ des Überstehens stört mich direkt nicht weiter. Für mich war es wichtig, dass ich die bereits vorhandenen Leuchtmittel wieder verwenden konnte. Was sich dann im späteren Betrieb mit dem Pflanzenbesatz ausgezahlt hat.
Umbau Bild 2 28.04
Eine weitere „Verbesserung“ zu dem alten Becken war, dass das neu Becken zwei Bohrungen besaß, die den Zu – und Ablauf des Außenfilters aufnahmen. Vorteil, es vielen die Zu – und Ablaufleitungen außerhalb des Beckens weg. Diese waren beim alten Becken schon eine „optische Störung“ beim Betrachten.
Umbau Bild 4 vom 28.04.16
Nach dem nun auch der alte Kies in mühevollen Handwaschgang „gesäubert“ wurde und wieder im neuen Becken Einzug gehalten hat, konnte mit dem Befüllen begonnen werden. Obwohl es ja ein neues Becken war, taste ich immer mal wieder die Klebenähte ab, ob sich nicht doch das nasse Element wieder „selbstständig“ machte.
Umbau Bild 5 vom 28.04
Nach dem nun auch der Außenfilter gereinigt und angeschlossen war, wurde dieser auch gleich einer Funktionsprobe unterzogen. Was ich damals verpasst, oder besser geschrieben nicht bedacht hatte, war der Umstand, den Einlaufstutzen mit einem groben Filterschwammstutzen vor „Eindringlingen“ zu schützen. Denn wenn kleine Schnecken in das „Getriebe“ des Außenfilters geraten, erzeugen sie eine sehr unangenehmes Geräusch beim „Aushauchen“ ihres Aquarien – Daseins.
Umbau Bild 6 28.04
Auch der luftbetriebene Innenfilter hat wieder Einzug in mein neues Becken gehalten.
Man kann sich ja darüber streiten, ob das nun sinnvoll ist oder nicht. Bewährt hat sich dieser im alten Becken alle mal und wurde auch so wieder eingesetzt. Noch stört er im optischen Gesamtbild, dies änderte sich aber nach der Bepflanzung schlagartig. Auf dem nachfolgendem Bild ist nochmals der „Betrieb“ beider verbauter Filter zu sehen. Der luftbetriebene Schaumstoff – Innenfilter dient als mechanischer Schnellfilter. Während der EHEIM Außenfilter als „biologischer“ Filter betrieben wir und max. nur ein oder zwei mal
gereinigt wird.
Umbau Bild 7 30.04
Nach dem nun die Technik des neuen Beckens funktionierte, fing ich mit der Bepflanzung an. In den nachfolgenden Bildern ist der erste Versuch in der Bepflanzung des Beckens zu sehen.
Bepflanzt Bild 1
Bepflanzt Bild 2